Malta liegt im Mittelmeer, etwa 90 km südlich von Sizilien. Der maltesische Staat verteilt sich auf die drei bewohnten Inseln Malta (etwa 246 km²), Gozo (etwa 67 km²) und Comino (maltesisch Kemmuna, etwa 3 km²), sowie auf die unbewohnten Inseln Cominotto (Kemmunett), Filfla (Filfola) und St. Pauls Island. Die Hauptinsel Malta ist in fünf Bezirke gegliedert, Gozo und Comino bilden zusammen einen sechsten.
Malta wurde am 21. September 1964 von Großbritannien unabhängig.
Auf den Inseln der Republik Malta finden sich Spuren einer beeindruckenden Jahrtausende alten Geschichte. Sie reichen von den ersten monumentalen steinzeitlichen Tempelanlagen über römische Aquädukte bis zu den beeindruckenden Wehranlagen des Malteserordens. Malta stand unter dem Einfluss vieler Kulturen. Nachdem der Johanniterorden (später nur noch Malteserorden genannt) die Insel nutzbar gemacht und erfolgreich gegen osmanische Angriffe verteidigt hatte, musste er kampflos französischen Revolutionstruppen weichen. Die Briten führten die Inseln nach dem Sieg über Napoleon als Koloniegebiet und prägten so die Kultur des heutigen Malta maßgeblich. Zuletzt spielte Malta im 2. Weltkrieg eine bedeutende Rolle, als es zu heftigen Kämpfen um den strategisch wichtigen Hafen kam, von dem aus der Nachschub des deutschen Nordafrikakorps empfindlich gestört wurde. In diesem Dokument werden Materialien aus dem Artikel "Kategorie:Malta" (Stand: 08. April2005 ) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia verwendet. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist hier verfügbar.
zusätzliche Quelle: worldfactbook
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