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Sonntag, 20 Mai 2012
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Albanien Allgemein

 Albanien allgemein


Zwischen 1989 und 1990 findet in Albanien der politische Umbruch statt. Es beginnt eine Massenflucht von tausenden Albanern ins Ausland. 1991 finden erstmals freie Wahlen statt. Der Begriff "soszialistisch" wird aus dem dem Staatsnamen getrichen. Es entwickelt sich ein pluralistisches Parteiensystem.
1997 kommt es, ausgelöst durch die schlechte wirtschaftliche Lage zu Unruhen in der Bevölkerung. Auf bitten der Regierung leisten die OSZE und die EU humanitäre Hilfe.
Bei den Wahlen 1997 wird der Sozialist Rexhep Qemal Mejdani zum Staatspräsidenten gewählt.
Mit dem Krieg im Kosovo 1999 wird Albanien von einer Flüchtlingswelle überrollt. Sie ist nur mit internationaler Hilfe zu bewältigen.




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Albanien fasziniert seine Besucher. Trotzdem weiß man noch immer wenig von dem kleinen Land, dessen Einwohner zu den ältesten Völkern Europas gehören.
Lange Jahre galt Albanien als eines der geschlossensten Länder Europas, war doch die Reise dorthin zu Zeiten Enver Hodschas außerordentlich schwierig und nicht gern gesehen. Seit einiger Zeit, insbesondere nach Beendigung des Balkankrieges, versucht das Land aus dieser Isolation - auch mit Hilfe vieler westlicher Organisationen - herauszukommen.

Die Albaner nehmen insofern eine Sonderstellung unter den Balkanvölkern ein, als sie drei verschiedene Konfessionen - Islam, orthodoxem und katholischen Christentum - angehören und erst spät (1912) zu einem Nationalstaat gefunden haben.

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